Patienteninformation
Wie läuft eine Behandlung nach Liebscher & Bracht ab?
Eine Behandlung nach Liebscher & Bracht beginnt mit der Schmerzanamnese sowie der Befunderhebung.
Danach folgt die manualtherapeutische Osteopressur. Bei der Osteopressur werden die entsprechenden Schmerzpressurpunkte am Knochen gedrückt, um die Spannung der Muskeln und Faszien zu normalisieren und Ihre Schmerzen zu reduzieren.
Im Anschluss zeige ich Ihnen ein individuelles Übungsprogramm, welches Sie zu Hause selbstständig durchführen können.
Es besteht aus so genannten Engpassdehnungen und Faszienrollmassagen. Um die Wirkung der Osteopressur langfristig aufrecht zu erhalten, ist die regelmäßige Anwendung der gezeigten Übungen notwendig.
Sie sollten für die Behandlung am besten eine dünne, einlagige Baumwollkleidung tragen.
Was kostet eine Behandlung?
Hier finden Sie Informationen zur Abrechnung: Kosteninformation
Was ist Liebscher & Bracht?
„Unser Ziel ist, jedem Menschen ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen!“
Diese Vision treibt Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht nach über 30 Jahren Therapie-Erfahrung immer wieder an.
Dafür hat er zusammen mit seiner Frau Dr. Petra Bracht ein revolutionäres Behandlungsverfahren entwickelt, das Schmerzen nicht nur äußerst effektiv behandelt, sondern auch völlig ohne Operationen, Schmerzmittel oder sonstige Medikamente auskommt.
Wie entstehen Schmerzen?
Warum haben so viele Menschen in der heutigen Zeit immer mehr Schmerzen, obwohl der moderne Alltag doch weniger körperliche Belastungen erfordert? Und wie kommt es, dass diese Schmerzen trotz vielfältiger Behandlungsangebote oft nicht behoben werden können? All diese Fragen haben die intensive Forschungsarbeit von Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht immer weiter vorangetrieben, ehe sich eine neue Sichtweise auf die Schmerzentstehung ergab:
Da wir in unserem modernen Alltag nur noch wenige Gelenkwinkel nutzen, z.B. weil wir zu viel sitzen, entstehen Überspannungen in den Muskeln und Faszien. Wir gehen davon aus, dass diese Spannungen so stark sein können, dass sie sogar Druck auf die Gelenke und Wirbel ausüben, die infolgedessen verschleißen. Rezeptoren im Körper registrieren diese Veränderung und leiten die Information an das Gehirn weiter. Es entstehen Alarmschmerzen in den betroffenen Körperregionen, die vor den zu hohen Spannungen warnen.
Eine gewisse Zeit kann der Körper die zu hohen Spannungen in Muskeln und Faszien ausgleichen. Sobald die Gefahr der Schädigung einer Struktut droht, entsteht ein Schmerz.
Die Schmerzen haben eine sinnvolle Aufgabe. Sie sind die Sprache des Körpers und weisen uns darauf hin, dass wir etwas ändern müssen. Die meisten der heute am häufigsten auftretenden Schmerzen sind funktionelle Schmerzen, die unabhängig von struktureller Schädigung auftreten. Das heißt, auch wenn bereits eine strukturelle Schädigung eingetreten ist, kann der Schmerz behandelt werden, indem die Überspannungen reduziert oder normalisiert werden.
Genau hier setzt die Therapie nach Liebscher & Bracht an. Durch gezielte Osteopressur spezieller Rezeptoren an der Knochenhaut ändern sich die Spannungsverhältnisse im Gelenk. Dies führt zu einer Neuberechnung im Gehirn und somit zu einer Reduzierung oder Abschaltung des Schmerzes. Für dauerhafte Ergebnisse ist die Umwandlung der verkürzten und verdickten Faszien ebenso wichtig. Hierfür wurde ein spezielles Training (Engpassdehnungen incl. Krafttraining sowie Rollmassagen) entwickelt, dass Sie selbst zu Hause umsetzen können.
Neben den direkten Faktoren der Schmerzentstehung wie eingeschränkte Bewegungen, gibt es auch indirekte Faktoren wie z.B. die Ernährung, die Psyche und die Umwelt. Auch diese indirekten Faktoren können spannungserhöhend wirken und damit alle Gelenke und die Wirbelsäule belasten. Gerne helfe ich Ihnen auch bei diesen Enflussfaktoren.
Warum ist eine Mikronährstoffanalyse sinnvoll?
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für unseren Körper unverzichtbar. Sie sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und spielen unter anderem eine wichtige Rolle für Energiegewinnung, Immunsystem, Nervensystem, Muskeln und Knochen, Blutbildung, Hormonstoffwechsel sowie Regeneration und Zellschutz.
Trotz einer ausgewogenen Ernährung kann die Versorgung mit einzelnen Mikronährstoffen unzureichend sein. Ein erhöhter Bedarf, eine eingeschränkte Aufnahme oder Verwertung sowie bestimmte Lebensumstände, Erkrankungen oder Medikamente können dazu beitragen, dass sich ein Mangel entwickelt.
Mikronährstoffmangel bleibt häufig lange unbemerkt
Ein Mikronährstoffmangel entsteht häufig schleichend und kann zunächst unspezifische Beschwerden verursachen. Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Leistungsprobleme, Muskelbeschwerden oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können beispielsweise mit einer unzureichenden Versorgung zusammenhängen.
Werden relevante Defizite über längere Zeit nicht erkannt und ausgeglichen, können wichtige Stoffwechselprozesse beeinträchtigt werden. Je nach betroffenem Mikronährstoff und Ausmaß des Mangels kann dies unterschiedliche körperliche Funktionen beeinflussen und die Entstehung oder Aufrechterhaltung gesundheitlicher Beschwerden begünstigen.
Eine gezielte Labordiagnostik kann deshalb sinnvoll sein, wenn Beschwerden bestehen, besondere Belastungen vorliegen oder die individuelle Versorgung genauer beurteilt werden soll.
Präzise Diagnostik statt Supplementierung nach dem Gießkannenprinzip
Nicht jeder Mensch benötigt die gleichen Mikronährstoffe in der gleichen Menge. Auch eine pauschale Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist nicht automatisch sinnvoll. Einige Mikronährstoffe können bei einer Überversorgung sogar unerwünschte Wirkungen haben.
Deshalb steht in meiner Privatpraxis die individuelle Diagnostik und Beratung im Vordergrund.
Für die Mikronährstoffanalyse arbeite ich mit dem IMD Labor Berlin zusammen. Das spezialisierte Labor bietet umfangreiche Möglichkeiten zur differenzierten Bestimmung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und weiteren für den Stoffwechsel relevanten Parametern.
Welche Werte untersucht werden, richtet sich dabei nicht nach einem starren Standardschema, sondern nach Ihrer persönlichen Situation, Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung, Ihren Lebensumständen und der jeweiligen medizinischen Fragestellung.